Spinnwirtel aus dem Fundgut von Mühlviertler Burgen (eBook/PDF)

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Prof. Alfred Höllhuber - "Ich erwarb aus Böhmen stammende Spindeln und stellte sie, mit Wirteln und aufgespultem Garn aus versponnenem Flachs versehen, im kleinen »Burgmuseum« in Reichenstein bei Pregarten aus, um sie als Lehrer vor allem der Schuljugend vorführen zu können"....

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Alfred Höllhuber: Spinnwirtel aus dem Fundgut von Mühlviertler Burgen

Die Handspindel (arch. Spinnwirtel) stellt die ursprünglichste Form des Werkzeuges zum Verspinnen von Fasern dar. Eine Handspindel besteht aus einem stabförmigen Schaft mit einem Wirtel (auch Spinnwirtel, Wirtelstein oder Wörtel genannt) als Schwungmasse. (Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Handspindel )

Seit 1963 suchte ich in unserer Gegend an den Hängen der Burgberge nach dem Abfall aus jener Zeit, in der die heutigen Ruinen noch Leben in sich bargen.

Dabei fand ich neben vielem »Scherbenzeug« auch kleine »Kugeln«, deren Gebrauchszweck ich anfangs nicht kannte, weil ja das Handspinnen hier schon längst in Vergessenheit geraten war und ich wenig Kenntnisse in diesem Sachgebiet besaß. Als aber die Fachleute des Landesmuseums die aus mancherlei Materialien bestehenden und unterschiedlich geformten Körperchen als Spinnwirtel bezeichneten, interessierte ich mich auch für die funktionelle Anwendung dieser Arbeitsgeräte.

Ich erwarb aus Böhmen stammende Spindeln und stellte sie, mit Wirteln und aufgespultem Garn aus versponnenem Flachs versehen, im kleinen »Burgmuseum« in Reichenstein bei Pregarten aus, um sie als Lehrer vor allem der Schuljugend vorführen zu können. Mit der Zeit wuchs die Menge der gefundenen Wirtel und auch das Wissen über sie so weit an, daß ein Bericht darüber sinnvoll erschien.

Einzigartige Bestimmungshilfe für Spinnwirtel!

  • Allgemeines vom Spinnen mit der Hand
  • Wirtelformen der Ur- und Frühgeschichte
  • Wirtelformen des Hoch- und Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
  • Typentabelle
  • Fundregister